Wie man alte Fotos problemlos retten und selbst digitalisieren kann

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Wie man alte Fotos problemlos retten und selbst digitalisieren kann

Von den Eltern oder Großeltern in alten Fotoalben oder verteilt in Kisten gesammelt – Fotos aus der Vergangenheit werden als Erinnerung häufig aufbewahrt und regelmäßig stolz vorgezeigt.  Je älter sie jedoch werden, desto mehr Schaden nehmen sie und im schlechtesten Fall verblassen sie sogar vollständig. Um das zu verhindern und die alten Schätze zu erhalten, gibt es Möglichkeiten, Fotos zu retten und zu digitalisieren. Dabei lässt sich gleich noch die Bildqualität maßgeblich verbessern und eine Sortierung vornehmen. Bereits bei der Lagerung von Fotos kann man dafür sorgen, sie länger haltbar zu machen, aber auch bereits veraltete Fotos können von Profis oft noch restauriert werden.

In diesem Beitrag stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten vor. Mit ein paar wenigen Tricks und vergleichsweise wenig Zeitaufwand können die Lieblingsfotos für viele Jahre haltbar gemacht und aufbewahrt werden. Werden diese Tipps beachtet und umsetzt, steht dem Erhalt wertvoller Erinnerungen nichts mehr entgegen.

Tipp Nr. 1: Ort und Art der Lagerung optimal wählen

Fotos sollten nicht einfach in irgendwelchen Schränken und in Plastikkisten oder ähnlichem gelagert werden. Um sie nachhaltig zu schützen, damit sie lange haltbar bleiben, benötigen sie einen gut gewählten Ort und eine ordentliche Verpackung. Der erste Schritt zur Rettung alter Fotos ist demnach die Unterbringung an einem kühlen und trockenen Ort mit konstanten Temperaturen zwischen 0 ° und 15 °C. Temperaturschwankungen können schnell wieder dafür sorgen, dass sich Feuchtigkeit bildet und die Bilder schimmeln. Daher sollte das möglichst vermieden werden.

Zudem sind Plastikverpackungen der garantierte Tod für Fotos, da sich auch dort sehr schnell Feuchtigkeit ansammelt. Beginnen die Fotos dann zu schimmeln, ist meist auch von Seiten professioneller Restauratoren nichts mehr zu machen. Auch die enthaltene Säure in verschiedenen Verpackungen schadet den Bildern sehr, weshalb säurefreie Behältnisse oder Fotoalben unbedingt bevorzugt werden sollten. Dabei sollte bedacht werden, dass auch Kartons säurehaltig sein können und Zeitungspapier sich wegen der Druckerschwärze schon gar nicht eignet, um Bilder einzuwickeln.

Tipp Nr. 2: Fotos drucken, statt im Album einzusortieren

So schön auch manche Fotoalben sind, es ist nicht ratsam, dort Bilder einzusortieren oder einzukleben. Denn auch in den Büchern, genauer gesagt im Plastik der Folien, ist Säure enthalten, welche die Fotos angreift und auch dort verblassen sie schnell. Wie bereits genannt, besteht zudem die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit und somit Schimmel bildet.

Selbst bei Klebe-Alben ist nicht gewährleistet, dass sich die Haltbarkeit erhöht. Denn auch hier können die Bilder geknickt werden oder anderweitig Schaden nehmen. Stattdessen sollten die Fotos digitalisiert und anschließend per Druck in Fotobüchern verewigt werden. Hierfür gibt es viele Anbieter, die ganz verschiedene Bücherformate und -designs in petto haben. Dabei ist die Auswahl groß und die Preise halten sich je nach Anbieter auch in Grenzen. Dabei kann man sich beliebig viel Zeit lassen, die besten Bilder auszusuchen und online tolle Fotobücher zusammenzustellen – Entwürfe lassen sich problemlos zwischenspeichern.

Sind die Fotos jedoch noch nicht digitalisiert, muss das natürlich zuerst gemacht werden, wofür es auch mehrere Optionen gibt. Hierzu mehr im nächsten Abschnitt.

Tipp Nr. 3: Digitalisierung der Fotos angehen

Mit dem Gedanken, dass es sehr zeitaufwendig ist, alte Fotos zu digitalisieren, schieben es viele Menschen immer und immer wieder nach hinten. Dabei ist es die beste Methode, um Bilder jahrzehntelang haltbar zu machen. Entweder investiert man also das Geld in einen guten Fotoscanner und restauriert sie dann mittels Bildbearbeitung selbst, oder man sucht sich dafür Hilfe. Auch hier gibt es zahlreiche Anbieter wie beispielsweise scancorner.de, die dies gerne übernehmen. Dafür sendet man die Bilder ein, damit sie gründlich gereinigt, digitalisiert und dann manuell bearbeitet werden. So sehen sie am Schluss wie neu aus und stehen außerdem digital zur Verfügung.

Im Zuge der Digitalisierung dieser Schätze können sie auch gleich sortiert und auf mehreren Speichermedien in Ordnern verteilt werden. Auf diese Weise findet man bestimmte Bilder immer schnell wieder und kann sie stolz umherzeigen.

Wichtig zu wissen ist, dass auch Speichermedien wie CDs nur eine bestimmte Haltbarkeit haben, weshalb man seine Fotos nach der Digitalisierung lieber auf mehreren Medien speichern sollte. Natürlich können auch die bearbeiteten Fotos erneut ausgedruckt und entsprechend unseren Tipps gelagert werden, wenn man nicht nur auf die digitalen Abzüge setzen möchte.

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