Bäcker/-in-Berufsausbildung vorgestellt

In diesem Beitrag stellen wir Dir die Ausbildung zum "Bäcker/-in" genauer vor. Die Duale Ausbildung zählt zur Sektion Industrie und Handel bzw Handwerk. Regulär dauert die Ausbildung 3 Jahre. Nachdem Du ein passendes Unternehmen gefunden hast, schließt Du den sogenannten Berufsausbildungsvertrag ab.

Hier werden Dir praktische Inhalte beigebracht, das Du für Dein ganzes Berufsleben brauchst. Die Theorie übernimmt Deine Berufsschule. Hier werden fachspezifische und allgemeinbildende Inhalte vermittelt.

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So sieht der Arbeitsort während und nach der Ausbildung aus

Die Entscheidung für die richtige Ausbildung steht und fällt auch mit dem Arbeitsort. Für viele Jugendliche ist die Aussicht auf einen Schreibtisch-Job nicht mehr so verlockend. Typische Arbeitsorte für Bäcker/-in sind:

  • Backstube

Besonderheiten der Berufsausbildung

Ein paar Besonderheiten bringt auch diese Duale Ausbildung mit sich. Dazu zählen etwa:

  • Hohe Abbruchquote
  • Hohe Durchfallquote
  • Selbstständigkeit möglich

Deine Tätigkeit als Bäcker/-in

Die alltägliche Aufgabe des Bäcker/-in sieht folgendermaßen aus: Backwaren herstellen.

Diese Voraussetzungen solltest Du für die Duale Ausbildung im Idealfall erfüllen

Hier erläutern wir, welche Interessen und Neigungen Du für die Ausbildung zum Bäcker/-in mitbringen solltest. Für die Themen Gastronomie, Nahrung und Lebensmittel solltest Du Dich im Idealfall interessieren.

Welche Dinge Dich für diese Berufsausbildung außerdem nicht abschrecken sollten, haben wir für Dich in eine kurze Liste gepackt:

  • Guter Geruchs- und Geschmacksinn
  • Gute körperliche Konstitution
  • Hygienebewusstsein
  • Stressresistenz

Wenn einige Eigenschaften auf Dich zutreffen sollten, scheint diese Ausbildung etwas für Dich zu sein. Wenn Du keinen der genannten Punkte für Dich abhaken konntest, solltest Du Dich vielleicht nach einer alternativen Berufsausbildung umsehen. Gegen Ende des Beitrags sind Alternativ-Berufsausbildungen für Dich aufgeführt. Denn Du solltest nur etwas anfangen, was Dir auch wirklich Freude bereitet.

Die Vor- und Nachteile der Ausbildung

Im Überblick findest Du hier alle Vor- & Nachteile der Ausbildung:

Vorteile:

  • Oft freie Verpflegung am Arbeitsplatz

Nachteile:

  • Allergiegefahr
  • Arbeitszeiten früh morgens

Die Schulabschlüsse prozentual auf die Auszubildenden verteilt

Um Dir eine Orientierungshilfe zu geben, ist hier die prozentuale Verteilung der Schulabschlüsse auf die Auszubildenden angegeben. Dich sollte es auf keinen Fall abschrecken, wenn Deine Abschluss-Qualifikation nicht so oft vertreten sein sollte. Über Deine Eignung für den Beruf des Bäcker/-in sagt der Schulabschluss so gut wie gar nichts aus!

  • Hauptschule 58,00 %
  • Realschule 27,00 %
  • Gymnasium 6,00 %

Diese Schulfächer sollten Dir für die Duale Ausbildung optimalerweise liegen

Wir haben eine kurze Liste mit Schulfächern zusammengestellt, die Dir während Deiner Schulzeit Spaß gemacht haben sollten.

  • Chemie
  • Mathematik

Du musst nicht in allen Fächern immer eine 1 geschrieben haben. Es geht hier hauptsächlich um die Eingrenzung Deiner Interessengebiete.

Kommen wir nun zum entscheidenden Punkt für viele angehende Azubis: Dein Lohn. Für viele zukünftige Azubis ist die Geldfrage sehr wichtig. Nicht ohne Grund: Denn je nach Ausbildung können die Gehälter stark schwanken.

Nicht nur die Vergütung in der Ausbildung spielt dabei eine Rolle, sondern auch das Einstiegsgehalt bei einer Übernahme vom Betrieb. Vergütung während der Ausbildung für Bäcker/-in (geordnet nach Ausbildungsjahren):

  1. 485 € bis 485 €
  2. 620 € bis 620 €
  3. 750 € bis 750 €

Die durchschnittliche Einstiegsvergütung bei der Übernahme liegt bei ca. 1.872 € bis 2.594 €, damit fällt es ordentlich aus.

Wichtige Kennzahlen zur Ausbildung

81,90 % der Auszubildenden schaffen ihre Abschlussprüfung im ersten Anlauf, eine vergleichsweise normale Quote. Die Quote der vorzeitig abgebrochenen Ausbildungen als Bäcker/-in ist mit 40,30 % sehr hoch. Mit ca. 3966 Plätzen belegt die Ausbildung den 35. Rang in der bundesweiten Rangliste um die meisten Ausbildungsplätze.

Alternative Ausbildung, die zu Dir passen könnten

Falls Dir die Ausbildung zum Bäcker/-in nicht so gut gefallen hat, haben wir für Dich einige Alternativen zusammengestellt, die Dich auch interessieren könnten.

  • Fachmann/-frau für Systemgastronomie
  • Fachkraft für Lebensmitteltechnik
  • FachverkäuferIn im Lebensmittelhandwerk
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Koch/ Köchin
  • KonditorIn
  • Restaurantfachmann/-fachfrau
  • SüßwarentechnologeIn
  • MilchtechnologeIn
  • Müll

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Hier noch einmal alle wichtigen Infos auf einen Blick

Tätigkeit(en)Backwaren herstellen
VorteileOft freie Verpflegung am Arbeitsplatz
NachteileAllergiegefahr, Arbeitszeiten früh morgens
Einstiegsgehalt1.872 € bis 2.594 €
Ausbildungsplätze3966