Rentabilitätsverlust

Für Unternehmen ist die Kennzahl der Rentabilität von großer Bedeutung. Denn die Rentabilität gibt an, in welcher Größenordnung sich die jeweilige Investition für das Unternehmen rechnet und in welchem Verhältnis die Einnahmen aus der jeweiligen Investition zu den Ausgaben für die jeweilige Investition stehen. Die Rentabilität kann für eine bestimmte Investition berechnet werden oder aber auch für ein ganzes Unternehmen. In der Regel versuchen Unternehmen auch, die mögliche Rentabilität einer bestimmten Investition auch schon im Voraus zu berechnen um den Nutzen für das Unternehmen, der dadurch entstehen soll, abschätzen zu können. Natürlich sind diese Aussagen nie genau, da die genaue Entwicklung der jeweiligen Investition nie hundertprozentig vorausgesagt werden kann. So können schlechte Entwicklungen auch zu einem Rentabilitätsverlust führen. Denn in diesem Fall bringt die Investition etwa nicht mehr die bisherigen Erträge ein oder die Kosten für die Investition steigen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass in einem Betrieb eine Maschine angeschafft wird, mit der Produkte erzeugt werden sollen. Für die Maschine wird eine bestimmte Rentabilität berechnet, die voraussichtlich damit erreicht wird. Fallen aber etwa schon nach einiger Zeit größere Reparaturen an oder wurde die Maschine zum Beispiel sogar durch einen Werksbrand beschädigt, so steigen naturgemäß auch die Kosten für den weiteren Betrieb der Maschine, da sich die Reparatur- und Wartungskosten erhöhen. Daher kommt es zu einem Rentabilitätsverlust. Ebenso könnte es aber auch sein, dass es in der jeweiligen Branche neue Entwicklungen durch die Konkurrenz gegeben hat, die nicht vorhergesagt werden konnten und die Nachfrage für die hergestellten Produkte daher sinkt.